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Wettbewerb "Bundeshauptstadt im Naturschutz" der Deutschen Umwelthilfe
Nettersheim auf Platz 1
Bürgermeister Wilfried Pracht konnte am Montag, den 29. Oktober 2007
bei der Auszeichnungsfeier in Berlin die Siegerurkunde
entgegen nehmen: Nettersheim ist im Wettbewerb "Bundeshauptstadt im Naturschutz 2007" Sieger in der Teilnehmerklasse bis 10.000 Einwohner und damit "Naturschutzkommune 2007".
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 Insgesamt 115 Städte und Gemeinden haben sich am bundesweiten Wettbewerb der
Deutschen Umwelthilfe beteiligt. Gestaffelt nach Einwohnern gab es vier
Teilnehmerklassen, und der Gemeinde Nettersheim ist es mit ihrem
Wettbewerbsbeitrag gelungen, sich unter 18 Teilnehmern in der Kategorie bis
10.000 Einwohner an die Spitze zu stellen. Auch im landesweiten Vergleich kann sich Nettersheim hervorragend behaupten: von den 18 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen, die teilgenommen haben, hat Nettersheim als einzige erstklassig abgeschnitten. Oben rechts im Bild die Preisverleihung in Berlin in der Landesvertretung Baden-Württemberg (v. li. n. re.): Bernd Düsterdiek, Deutscher Städte- und Gemeindebund; Bürgermeister Wilfried Pracht; Prof. Dr. Harald Kächele, Bundesvorsitzender Deutsche Umwelthilfe; Dr. Imke Ristow, Gemeinde Nettersheim; Parlamentarische Staatssekretärin Bundesumweltministerium Astrid Klug. |
Wettbewerb und WirkungDer Fragenkatalog des Wettbewerbs behandelte die Bereiche Kommunale Grünflächen, Arten- und Biotopschutz, Gewässer, Land- und Forstwirtschaft. Weiterhin waren vorbildliche Ideen und Projekte zum Naturschutz gefragt.
Die Gemeinde Nettersheim kann sich durch die Auszeichnung in ihren Aktivitäten im Umweltschutz und vor allem der Umweltbildung bestätigt und ermutigt fühlen. Mit dem Naturzentrum Eifel betreibt sie seit vielen Jahren eine Einrichtung, in der gerade Kinder, Jugendliche und Familien mit fachkundiger Begleitung oder auf eigene Faust Natur erleben und für den Erhalt von Natur und Landschaft sensibilisiert werden.
Die Auszeichnung ist von hoher Bedeutung für das Selbstverständnis der Gemeinde Nettersheim, ihrer Bürgerinnen und Bürger, des Rates und der Verwaltung, die alle an der Entwicklung teilhaben und auch aktiv mitgewirkt haben. Ebenso ist sie ein wichtiges Signal nach außen, das sich positiv auf die nachhaltige Entwicklung von der Gemeinde und ihren elf Orten auswirkt. Das haben schon die Jahre 1991 und 1993 gezeigt, als Nettersheim als Bundessieger aus diesem Wettbewerb hervorging. Für die Entwicklung der Gemeinde und der Orte brachten die Auszeichnungen vor nunmehr rund 25 Jahren eine überregionale Bekanntheit und waren Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten.
In Nettersheim hat sich erwiesen, dass Ökologie und Ökonomie sehr wohl zusammen passen können. Von der guten Infrastruktur, den entstandenen Arbeitsplätzen, den außergewöhnlichen Bildungs- und neuerdings auch Kulturangeboten, ganz abgesehen von der einmaligen Natur und Landschaft der Region und dem hohen Freizeitwert, profitieren an erster Stelle die Bürgerinnen und Bürger.
Weitere Informationen und Hintergründe zum Wettbewerb sowie zu den
teilnehmenden und ausgezeichneten Kommunen sind zu finden unter www.naturschutzkommune.de.
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