Die Gemeinde Nettersheim ist bereits seit über 20 Jahren aktiv für eine nachhaltige Siedlungs-, Wirtschafts- und Tourismusentwicklung.
Schon in der Vergangenheit wurden diesbezüglich zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, z. B.
1990: Erstellung einer "Ökologischen Bewertungskarte" des Gemeindegebietes, deren Flächenbewertungen zum einen in den Landschaftsplan eingeflossen sind und zum anderen bei Nutzungsänderungen oder Pflegemaßnahmen zu Rate gezogen werden.
1990: frühzeitige Verabschiedung des Landschaftsplanes Nettersheim/Tondorf
1997/98: Festlegung einer naturnahen, nachhaltigen Waldbewirtschaftung mit der Förderung von Mischbeständen und angemessenem Totholzaufkommen. Zudem wird auf Biozideinsatz verzichtet und Wildbesatz angestrebt, der die Naturverjüngung zulässt. Dem Erhalt naturnaher Buchenwälder sowie dem Biotop- und Artenschutz wird ein besonderer Stellenwert eingeräumt.
2001: Beschlussfassung zur Zertifizierung des Gemeindewaldes nach PEFC
Naturschutzwochen 1983, 1990, 1994, 1999 und 2004
Energiesparkonzept für öffentliche Gebäude
Seit 1989: Einrichtung und Förderung der überregionalen Umweltbildungseinrichtung "Naturzentrum Eifel"
Umnutzung historischer Bausubstanz zur Wiederbelebung der Ortskerne (z. B. die Gebäude Steinfelder Straße 2 und Bahnhofstraße 42 im Ort Nettersheim)
1993: Beitritt zum Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder, welches den Schutz des Weltklimas zum Ziel hat. Die Mitgliedskommunen erarbeiten umfassende Klimaschutzstrategien v.a. in den Bereichen Energie und Verkehr.
1993: Beschlussfassung zur Vermeidung von tropischen Hölzern bei kommunalen Bauvorhaben; stattdessen Förderung der Verwendung heimischer Hölzer im privaten und öffentlichen Bereich. Dies gilt sowohl für Bauholz als auch für Brennholz (Holzhackschnitzelanlage).