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Kindergarten Tondorf

Bei uns sollen die Kinder Mut finden, den vielen Herausforderungen des Lebens positiv gegenübertreten zu können.

Der Kindergarten wurde 1995 eröffnet und 1999 durch den Anbau einer zweiten Gruppe erweitert. Daher sind die Räumlichkeiten auf dem neuesten Stand, großzügig, hell und freundlich.

Für jede Gruppe steht jeweils ein Gruppenraum sowie daran angrenzend ein Nebenraum und ein Waschraum zur Verfügung. Die Mehrzweckhalle wird von beiden Gruppen gemeinsam genutzt.

Größe der Einrichtung: Zwei Gruppen mit jeweils 25 Kindern, vier Erzieherinnen, eine Berufspraktikantin.


Unsere Ziele

In unsererem Kindergarten sollen sich die Kinder in einem Raum von Wärme, Nähe und Sicherheit wohlfühlen - sie sollen Mut finden, den vielen Möglichkeiten und Herausforderungen, die ihnen noch begegnen werden, positiv gegenübertreten zu können.

Wir erachten es als wertvoll,

  • den Kindern die Möglichkeit zu geben, eigene Erfahrungen zu machen, etwas auszuprobieren und neue Dinge zu entdecken. Phantasie, Kreativität, Neugierde und Umweltbewusstsein werden dadurch geweckt.
  • die Kinder dabei zu unterstüzen, eigene Gefühle und die Gefühle anderer wahrzunehmen, auszudrücken und zu akzeptieren.
  • den Kindern die Folgen ihres Handelns für sich selbst und für andere bewusst zu machen.
  • den Kindern deutlich zu machen, das Regeln und Grenzen hilfreich und notwendig sind, um sich im Kindergartenalltag und im späteren Leben zurechtzufinden.
  • die Kinder für vorhandene aber nicht mehr wahrgenommene Natur wieder zu sensibilisieren.

Aus diesen Zielen ergibt sich unser Grundgedanke.


Unser pädagogischer Ansatz

Unser pädagischer Ansatz und verschiedene Formen unserer pädsagigischen Arbeit sind:

Teiloffene Gruppen

  • Die Kinder beider Gruppen können die vorhandenen Spielzonen gemeinsam nutzen und gegenseitig besuchen.
  • Gemeinsame Feste stärken das "Wir-Gefühl".
  • Erzieherinnen bleiben in ihren Stammgruppen, damit auch für die Kinder die Gruppenzugehörigkeit klar erkennbar bleibt.

Aus dem Situationsansatz haben wir Teilbereiche übernommen:

  • Auf Lebenssituationen der Kinder eingehen (z.B. Geburt eines Geschwisterchens, finden und versorgen eines verletzten Tieres).
  • Vorbereiten auf jährlich wiederkehrende Situationen, z.B. Schuleintritt.

Alte Traditionen pflegen und neue schaffen

Wir finden es wichtig, den Kindern Traditionen nahezubringen, wieder aufleben zu lassen oder neue zu schaffen. Gerade für Kinder sind solche wiederkehrenden Traditionen von großer Bedeutung, da sie ihnen das Gefühl geben, in einer größeren Gemeinschaft eingebettet zu sein. Beispiele für solche Traditionen sind: Osterkörbe suchen, Teilnahme an Goldhochzeiten, Abschlußübernachtung mit den Vorschulkindern auf der Burg Blankenhein, Mitwirken bei der Nikolausfeier im Dorf und die Walderlebniswoche.

Ein Aufenthalt im Wald ermöglicht aus pädagogischer Sicht für die gesunde kindliche Entwicklung förderliche Erfahrungen, die in vergleichbarer Form und Vielfalt in kaum einem anderen Umfeld gemacht werden können. Die Sensibilisierung der Sinne, das Hervorrufen von Neugier und Gefühlen ermöglichen den Aufbau einer positiven emotionalen Beziehung zur Natur als Grundlage für einen späteren verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit ihr. Im Wald, ohne vorgefertigtes Spielzeug, mit geheimnisvoll wirkenden Bäumen und ungewohnten Geräuschen wird die Phantasie und Kreativität der Kinder angeregt.

Schöne Erlebnisse unserer Waldwoche waren: Der Bau einer Hütte aus Ästen und Moos, Mutproben bestehen und Balancieren auf Baumstämmen. Wir sammelten "Schätze aus der Natur", um damit später im Kindergarten zu basteln, z.B. Waldtrolle und Zwerge, Tiere, Traumfänger, Astgabelfiguren, ausgemalte Spuren des Holzwurms auf Ästen.


Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen

Die Beratung und Information der Erziehungsberechtigten sind für uns von wesentlicher Bedeutung. Der Kindergarten ergänzt und unterstützt dadurch die Erziehung des Kindes in der Familie. Vor Aufnahme des Kindes in den Kindergarten findet ein Aufnahmegespräch mit Eltern und Kind zum gegenseitigen Kennenlernen statt. In regelmäßigen Abständen werden Elternabende veranstaltet. 

Feste, Ausflüge und Feiern gehören natürlich auch zu unserem Kindergartenalltag. Halbjährlich findet ein größeres Fest statt, zu dem die gesamte Familie des Kindes eingeladen wird. Das Kennenlernen untereinander soll damit gefördert werden. Immer wieder werden wir kleinere Feste im Jahresverlauf nur mit den Kindergartenkindern feiern, um den Gruppenzusammenhalt zu stärken.



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Adresse und Kontakt

Kindertagesstätte Tondorf
Spielstraße 2a
53947 Nettersheim
Tel.: 02440 / 17 69


Öffnungszeiten

Mo. - Fr. 7:30 - 14:30 Uhr