Warum Klimaschutz in der Eifel?
Bereits
jetzt wissen wir, dass sich das Klima in den kommenden hundert Jahren
so schnell ändert wie noch nie: ganze Klimazonen verschieben sich, der
Meeresspiegel steigt an, Unwetter nehmen zu, Gletscher verschwinden ...
Und
in der Eifel: Es wird wärmer – noch vor 30 Jahren gab es drei Monate
Schnee in Nettersheim, der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt rasch an
und die extremen Wetterlagen wie Trockenheit, Sturm und Starkregen
nehmen zu.
Klar ist, Öl, Kohle und auch Erdgas sind schon jetzt
Auslaufmodelle der Energiewirtschaft von Morgen. Es gilt, sich jetzt
global wie auch lokal auf die Zukunft der regenerativen
Energieversorgung vorzubereiten.
Genug gute Gründe, über
heimische regenerative Energie nachzudenken. Wald, Hecken, Grasland und
Felder, Sonne, Wind und Wasser sind regenerative Energieträger, die in
der Eifel reichlich vorkommen. Mehr noch, diese "Energie" prägt
die Landschaft. Es gilt, diese Energie nutzbar zu machen und in
regionalen Wirtschaftskreisläufen damit einen Mehrwert vor Ort zu
erarbeiten.

Die Gemeinde Nettersheim hat die Notwendigkeit des
Handelns erkannt, setzt Pilotprojekte wie zum Beispiel die Biowärme Nettersheim um und wird diese Entwicklung gemeinsam mit ihren
Bürgern und Betrieben weiter gestalten. Die Energieversorgung ist Hebel und
Ansatzpunkt für einen wirkungsvollen Klimaschutz. In der
Klimaschutzgemeinde erfolgt die Energieversorgung auf Basis von
erhöhter Energie-Einsparung, erhöhter Energie-Effizienz und der Nutzung
erneuerbarer Energieträger.
"Es kommt
nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die
Zukunft vorbereitet zu sein." Vor 2.500 Jahren schrieb dies der
griechische Philosoph Perikles - heute kann dieses Zitat treffend als
Motto für die Entwicklung zur Klimaschutzgemeinde Nettersheim dienen.
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