Denkmäler aus der Römerzeit wie Matronentempel und Eifelwasserleitung belegen die lange Geschichte des Ortes Nettersheim. Die Franken legten im frühen Mittelalter den Grundstein für die heutigen Siedlungsstrukturen. Der Ort erscheint 867 in einem Dokument Lothars II. als "Nefresheim". Im Mittelalter bestanden in Nettersheim drei Burganlagen. Nachdem Nettersheim 1871 an die Bahnlinie Köln-Trier angeschlossen worden war, erlebte es um 1900 als Kneipp‘sches Kurbad eine kurze Blüte.
Der heutige Zentralort der Gemeinde hat sich als Bundeshauptstadt für Natur- und Umweltschutz einen Namen gemacht. Das Naturerlebnisdorf Nettersheim mit dem Naturzentrum Eifel und dem Holzkompetenzzentrum Rheinland bietet ein reiches Angebot für alle, die Natur und Geschichte entdecken wollen. Vom nahen Enzenberg aus bietet sich ein Eifel-Blick auf den Ort und das Urfttal.