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Pesch

Streuobstwiesen säumen den an der Sohle des Quartbaches gelegenen Ort, der aus zwei Siedlungskernen gebildet wird. Spuren der Römerzeit finden sich auf dem Addig, einer nahen Anhöhe: die Reste des "Heidentempels". In dem römischen Tempelbezirk wurden einheimische Schutz- und Fruchtbarkeitsgöttinnen, die Matronen verehrt. 893 wird Pesch im Besitzverzeichnis des Klosters Prüm erwähnt. Die mittelalterliche Pescher Wasserburg bestand Anfang des 19. Jahrhunderts nur noch in Ruinen, in der Folgezeit wurde sie gänzlich abgetragen.

Zwei bekannte Persönlichkeiten verbrachten Teile ihres Lebens in Pesch: der Maler Otto Pankok zog sich 1941 bis 1946 nach Pesch zurück, der Schriftsteller Jakob Kneip lebte hier von 1941 bis zu seinem Tod im Jahr 1958 und ist auf dem Pescher Friedhof bestattet.



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