Bild aus Nettersheim
pixelgrafik
Die Gemeinde


Elf Orte - ein Ganzes
Bürgerinformationen
Rat & Verwaltung
Bürgerservice Rathaus
Kindergärten & Schulen
Familienzentrum
Vereine
   Vereine in Bouderath
   Vereine in Buir
   Vereine in Engelgau
   Vereine in Frohngau
   Vereine in Marmagen
   Vereine in Nettersheim
   Vereine in Pesch
 Vereine in Roderath
   Vereine in Tondorf
   Vereine in Zingsheim
Lokale Agenda 21
Klimabündnis
Landschaft & Besiedlung
Wetter



    Archiv
    Sitemap
    Suche
    Kontakt
    Terminkalender
    Impressum
Die Gemeinde Wirtschaft Tourismus Natur erleben Holz und Wald
Die Gemeinde  -  Vereine  - Vereine in Roderath

Vereine in Roderath

So wichtig wie die Kirche im Dorf! - diese Aussage traf bereits 1981 ein Reporter der Zeitschrift Feuerwehr-Magazin, der in der Januarausgabe einen mehrseitigen Farbbericht über die Löschgruppe Roderath veröffentlichte. Der Ursprung der Löschgruppe Roderath liegt vermutlich bei der Anschaffung der noch heute im Besitz befindlichen Handdruckspritze um 1855. Offiziell wird die Löschgruppe Roderath als "Löschtrupp Roderath" 1935 im Rheinischen Feuerwehrkalender aufgelistet. Bis 1964 löschten die Bürger mit der alten "Spritze", die mittels Personenketten und Ledereimern mit Wasser bestückt wurde. Dann erst erhielt der Ort einen für damalige Verhältnisse modernen "Tragkraftspritzen-Anhänger". 1981 konnte ein ausgesondertes Entgiftungsfahrzeug vom Katastrophenschutz übernommen, umgestaltet und als Löschfahrzeug in Dienst gestellt werden. Das 1957 erbaute "Gerätehaus" wurde 1990 durch die Löschgruppe in Eigeninitiative mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde erweitert. Im Mai 1998 konnte ein erstes neues Löschfahrzeug mit Hochdruckeinrichtung beschafft werden (KTLF). Es galt damals als modernstes Fahrzeug in NRW. Das bisherige Löschfahrzeug wurde in Eigeninitiative von der Löschgruppe als Gerätewagen-Öl umgestaltet.
Heute stellt die Löschgruppe mit moderner feuerwehrtechnischer Ausrüstung und Fahrzeugen, 16 Aktiven und 5 Jungfeuerwehrmännern eine flexible, gut ausgebildete selbstständige Einheit dar. Highlights der Löschgruppe und detailliertere Informationen zur Historie finden Sie auf der Website der Feuerwehr-Roderath.

Die Dorfgemeinschaft Roderath beschreibt ihren Ort folgendermaßen: Roderath ist ein kleiner aber dennoch idyllischer Ort mit einem schönen historischen Ortskern bestehend aus Kapelle, einigen schönen Fachwerkhäusern, dem "Roderather-Hof" - einem ehemaligen Lehenhof des Grafen von Blankenheim - sowie der alten Bürgermeisterei von 1883, einschließlich der von Dorfbevölkerung und Löschgruppe gebauten rustikalen Wartehalle mit Dorfbrunnen.
Roderath findet erstmalige Erwähnung 893 im „Prümer Urbar“, einer vom Abt Regino von Altrip geschriebenen Güterverzeichnis der Abtei Prüm, in dem 1800 Bauernhöfe und Häuser in 400 Orten und Weilern aufgeführt sind. Hier wurde Roderath als "Rodenre" aufgeführt, mit dem Zusatz von 1222 "der Herr von Blankenheim besitzt De Rodenre das nicht weit von Steinfeld liegt".
Bei seinen Feldzügen durchquerte der römische Befehlshaber Cäsar um 50 vor Christus das Eifelgebiet. Zeitzeugen sind u.a. die Römerbrücke, die in "Mürel" noch sichtbar ist. Eine Römerstraße führte offensichtlich von Trier über Marmagen, den "Sollig" in der Nähe von Roderath nach Köln.
Erste Hinweise auf eine Besiedelung in Roderath deuten auf das 2. bis 3. Jahrhundert nach Christi Geburt hin. Beweis hierfür ist die westlich von Roderath gelegene "Villa Rustica" deren Grundmauern wieder rekonstruiert wurden. Gefundene Dachziegel, Keramikscherben und Mauerreste belegen dies.
Die 1733 erbaute Kapelle wurde abgerissen und teilweise am "Köhlerhof" wiederverwendet, so auch die Sandsteineinfassung, die heute noch vorhanden ist. Die heutige Kapelle wurde 1843-1848 weitgehend in Hand und Spanndiensten erbaut. Hier wurden als Ecksteine, Steine aus dem ehemaligen Marmorbruch verbaut. Das Taufbecken ist ebenfalls aus diesem Gestein.
1922 erhält Roderath eine erste Stromversorgung. 1924 eine erste offizielle Schule mit "Spritzenhaus". Schnell passte sich die Bevölkerung der modernen Entwicklung an. Nach und nach verschwanden die "Plumpskloos" und die Zinkbadewannen. Das Auto und der Fernseher hielten Einzug. Heute ist Roderath ein mittelständiges Dorf mit stattlichen Häusern und einem intakten Dorfleben. Ein Dorf das sich sehen lassen kann.
www.Roderath.de

Kinder in AdancaDer Verein "Rumänien Sunshine e.V. - Hilfe für Rumänien" wurde am 1.11.2005 gegründet, um das Leben der Menschen dort lebenswerter zu machen und die größte Not zu lindern. Der Verein ist mittlerweile auf 30 Mitglieder herangewachsen. Hervorgegangen ist er aus einer Initiative von Stefan, Camelia und Winfried Dederichs.
Adanca, ein kleiner Ort in Rumänien braucht Unterstützung. Dort leben die Menschen wie wir vor über 50 Jahren: ohne Badezimmer, mit Wasser aus dem Brunnen, kaum medizinische Versorgung. In Adanca wird die Gemeinschaft noch groß geschrieben. Ohne die gegenseitige Unterstützung im Dorf könnten viele Menschen nicht überleben. Es mangelt an allem: Nahrung, Kleider, Medikamente, Werkzeuge.
Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Familien mit Kindern bekommen zum Beispiel eine Kuh und können sich damit versorgen, Milch gegen Eier oder Brot tauschen. Arbeitslose bekommen z.B. ein Schweißgerät oder eine Motorsäge und können damit Ihre Dienstleistung gegen Nahrungsmittel tauschen. Diese Ware wird den Menschen nicht einfach geschenkt, sondern geliehen. Dadurch lernen sie, dass man nicht alles geschenkt bekommt, sondern auch Gegenleistungen erfolgen müssen (wenn auch nur kleine). Auch Kleidung und Spielsachen werden nicht wahllos zur Verfügung gestellt, sondern gezielt eingesetzt. Neben den Menschen unterstützen wir die Schule, den Kindergarten, die Krankenstation, das Kinderkrankenhaus und das Altenheim.
Möchten Sie mehr erfahren und uns helfen, diese Gemeinschaft zu unterstützen? Informationen finden Sie unter www.rumaenien-sunshine.de.



Druckansicht Druckansicht





Sie finden Ihren Verein auf Nettersheim.de nicht, möchten ihn aber gern hier sehen? Dann mailen Sie uns bitte!