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Das heutige Erscheinungsbild des Dorfes Nettersheim ist das Ergebnis einer Jahrhunderte langen Entwicklung und Besiedlung.
Nach den Kelten lebten die Römer im Raum Nettersheim, von denen noch heute Tempelanlagen, die Eifelwasserleitung und andere archäologische Denkmäler zeugen. Die Franken legten im frühen Mittelalter den Grundstein für die heutige Siedlungsstruktur des Ortes.
Als eines der wenigen Dörfer besaß Nettersheim ehemals drei Burganlagen. Nachdem Nettersheim 1871 an die Bahnlinie Köln – Trier angeschlossen worden war, erlebte der Ort um 1900 eine kurze Blüte als Kneipp´sches Kurbad.
Heute ist das Ziel der gemeindlichen Anstrengungen in den Bereichen Naturschutz, Denkmalpflege und Dorfentwicklung die behutsame Gestaltung des Dorfes zu einem nach ökologischen Grundsätzen gestalteten Anziehungspunkt für Naturliebhaber, Erholungssuchende und historisch Interessierte.
Auf dem Streifzug durch Nettersheim kann man an vielen Stellen die behutsam restaurierte historische Bausubstanz entdecken. Das Dorf wird geprägt durch ehemals landwirtschaftlich genutzte Fachwerk- und Bruchsteinbauten. Typische Bauform ist die Winkelhofanlage aus Wohnhaus und im Winkel dazu angeordnetem Stall- und Scheunentrakt.
Durch Umnutzung denkmalwerter Gebäude wird das historische Ortsbild bewahrt und gleichzeitig mit Leben erfüllt.
Zum Streifzug durch Nettersheim gibt es für Gäste ein kostenloses Faltblatt mit Übersichtskarte und textlichen Informationen zu den Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten.
Startpunkt des Streifzuges ist das Naturzentrum Eifel in Nettersheim, wo auch das Faltblatt erhältlich ist.

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