Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

alles ist anders in diesem Jahr – leider gehen auch viel Freude, Feierliches und Gemeinsamkeit verloren. Dennoch bitte ich Sie, im Kampf gegen das Corona-Virus weiter fest zusammenzustehen sowie die notwendigen Maßnahmen positiv anzunehmen und auszugestalten.

Seien Sie gewiss: Die Verantwortungsträger Ihrer Eifelgemeinde Nettersheim setzen alles daran, dass Schaden möglichst vermieden wird und wir gemeinsam sicher in die Zukunft finden. Vielen Dank für all Ihr Mittun, besonders auch für jedes Kümmern um und Kontakthalten zu Menschen, die sich jetzt besonders einsam fühlen - auch wenn dieser so wichtige Umgang miteinander im Moment nur auf Distanz möglich ist.

Anerkennung und Dank gebühren fortwährend allen, die sich an ganz unterschiedlichen Stellen dafür einsetzen, dass wir unser Leben in Zuversicht und Geborgenheit weiterführen können. Denen, die die tägliche Versorgung sicherstellen wie den vielen, die rund um die Uhr über unsere Gesundheit wachen und für uns da sind, wenn wir Hilfe brauchen.

Ausdrücklich bedanken möchte ich mich außerdem bei jenen, die sich in Politik und Verwaltung für unsere Gemeinde einbringen. Es gilt - natürlich unter Wahrung aller gebotenen Sicherheitsmaßnahmen - funktionsfähige Strukturen aufrecht zu erhalten und bei allem nötigen Umgang mit der Gegenwart auch die Kreativität und Tatkraft für die Zukunft nicht zu verlieren. Wir geben aufeinander Acht und bringen die Dinge vereint voran!

Meinen Amtsantritt hätte ich mir unter anderen Vorzeichen gewünscht, doch bin ich überzeugt davon, dass wir gemeinsam auch wieder bessere Zeiten erleben werden. So viele engagieren sich an so vielen Stellen, damit dieser Wunsch Wahrheit wird - das ist ein sehr gutes Gefühl und mir intensiver Ansporn, mich an Ihrer Seite und aus Ihrer Mitte mit aller Kraft für unser „Wir“ zu engagieren.

Herzliche Grüße
Ihr
Norbert Crump
Bürgermeister


Verordnungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse und Informationen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Nach dem Infektionsschutzgesetz ist das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium zuständig, wenn es darum geht, Maßnahmen des Gesundheitsschutzes landesweit anzuordnen.

Im Fall der Corona-Pandemie ist dies zuletzt in Form von Verordnungen geschehen. Aber auch Allgemeinverfügungen und Erlasse, die über die fünf Bezirksregierungen an die Kommunen weitergeleitet werden, werden bei Regelungsbedarf veröffentlicht.

undefinedDie relevanten Veröffentlichungen finden Sie in chronologischer Reihenfolge auf den Sonderseiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen


Außerordentliche November-Wirtschaftshilfe

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Bundesfinanzministerium haben die Förderbedingungen für die Wirtschaftshilfe bekannt gegeben, die von Unternehmen beantragt werden kann, die im November 2020 vor dem Hintergrund steigender Corona-Fallzahlen ihren Geschäftsbetrieb einstellen mussten.

Antragsberechtigt sind sowohl direkt betroffene als auch auch indirekt betroffene Unternehmen. Zum Kreis der direkt Betroffen zählen alle privaten und öffentlichen Unternehmen, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses vom 28. Oktober 2020 schließen mussten. Hierunter fallen auch Hotels, ungeachtet der Tatsache, dass sie weiterhin Geschäftsreisende beherbergen dürfen. Indirekt betroffen sind alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 % ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

Mit der „Novemberhilfe“ werden Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt, maximal 1 Mio. Euro. Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, wie z.B. die Überbrückungshilfe oder das Kurzarbeitergeld, werden auf die Novemberhilfe angerechnet.
Werden im November 2020 trotz grundsätzlicher Schließung Umsätze erzielt, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 % des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Für Restaurants gilt eine Sonderregelung, wenn sie Speisen im Außerhausverkauf anbieten. Hier wird die Umsatzerstattung auf 75 % der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 begrenzt, die dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen, also im Restaurant verzehrte Speisen. Umsätze des Außerhausverkaufs, für die ein reduzierter Mehrwertsteuersatz gilt, werden aus der Förderbemessungsgrundlage herausgerechnet. Im Gegenzug werden die tatsächlichen Umsätze des Außerhausverkaufs während der November-Schließung von der Umsatzanrechnung ausgenommen und somit nicht von der Förderung abgezogen.

Anträge können in den nächsten Wochen über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) gestellt werden. Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen. Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen Dritte, sie sind unter Beachtung besonderer Identifizierungspflichten direkt selbst antragsberechtigt.

Für weiterführende Informationen steht Ihnen bei der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen Christof Gladow, Telefon: 02251/15370, E-Mail: christof.gladow@kreis-euskirchen.de, zur Verfügung. Gerne können Sie sich in der Angelegenheit auch vertrauensvoll an die Gemeinde Nettersheim, Assistenz des Bürgermeisters, Frau Uschi Mießeler, Tel. 02486/78930 wenden.


Corona-Regeln - die wichtigsten Informationen zur aktuellen Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen

Kontakte reduzieren, Mindestabstand einhalten, Alltagsmaske tragen, Hygiene beachten

Die rasant steigenden Corona-Infektionszahlen machen in Nordrhein-Westfalen im November 2020 eine deutliche Einschränkung des öffentlichen und privaten Lebens notwendig. Die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind in die landesweit geltende Corona-Schutzverordnung eingeflossen. Sie ist komplett neu formuliert worden, die wichtigsten Informationen sind auf dieser Seite zusammengefasst.

Grundregeln
Persönliche Treffen bitte auf das absolute Mindestmaß und das Erlaubte reduzieren.

  • Im öffentlichen Raum mindestens anderthalb Meter Abstand zu anderen Menschen halten.
  • Die Alltagsmaske korrekt – also auch über der Nase – und überall dort tragen, wo es vorgeschrieben ist oder eng wird.
  • Treffen ohne Mindestabstand sind nur in Ausnahmefällen gestattet. Dazu gehören beispielsweise:

    • Treffen mit maximal zehn Personen, die zum eigenen Hausstand bzw. zu einem weiteren Hausstand gehören.
    • Treffen von Kindern in der Tagesbetreuung
    • Fahrten im öffentlichen Personenverkehr
    • zwingende Zusammenkünfte zur Berufsausübung

  • Beim Besuch zahlreicher Einrichtungen und Angebote muss die Rückverfolgbarkeit der Anwesenden sichergestellt sein.
  • Immer auf die Hygieneregeln achten, also beispielsweise regelmäßig die Hände waschen und grundsätzlich in die Armbeuge niesen.
  • Empfehlenswert ist zudem, die Corona-Warn-App auf dem Handy zu installieren und zu nutzen. 
  • Für den privaten Raum gilt die Aufforderung, sich in eigener Verantwortung an den Regelungen der Corona-Schutzverordnung zu orientieren. Auf Feiern und ähnliches sollte grundsätzlich verzichtet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

undefinedhttps://www.mags.nrw/corona-regeln-fuer-nordrhein-westfalen-im-november-2020

Die Verordnung gültig ab 02.11.2020 finden Sie hier:

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