23.06.2026

Sanierte K79 in Tondorf für den Verkehr freigegeben

Kreis Euskirchen, Eifelgemeinde Nettersheim und e-regio schließen Gemeinschaftsbaumaßnahme ab. Rund 3,15 Kilometer Strecke von Grund auf erneuert.

Nach rund zweijähriger Bauzeit ist die Kreisstraße 79 zwischen Tondorf und Falkenberg wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Kreisstraße 79 zwischen der Ortsdurchfahrt Tondorf und der Kreisgrenze bei Falkenberg ist offiziell wieder für den Verkehr freigegeben worden. Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde der gesamte Streckenzug auf einer Länge von rund 3.150 Metern grundhaft erneuert.

Landrat Markus Ramers, sein Allgemeiner Vertreter Achim Blindert, Bürgermeister Norbert Crump, Vertreter der e-regio, der ausführenden Firma Josef Scheiff aus Kirchheim sowie Bürgerinnen und Bürger kamen zur offiziellen Freigabe in Tondorf zusammen.

„Die K 79 verbindet nicht nur Orte miteinander, sie reicht bis an die Landesgrenze und damit über die Grenzen unseres Kreises hinaus“, sagte Landrat Markus Ramers. „Gerade im ländlichen Raum entscheidet eine verlässliche Infrastruktur darüber, ob Menschen gut und sicher zur Arbeit kommen, Kinder zur Schule gelangen und Wege zum Einkaufen, zum Vereinssport oder zu Terminen funktionieren. Gute Straßen sind Teil der Daseinsvorsorge.“

Die Maßnahme war als Gemeinschaftsbaumaßnahme des Kreises Euskirchen mit der Eifelgemeinde Nettersheim und der e-regio umgesetzt worden. Die Gemeinde Nettersheim erneuerte unter anderem Bordsteinanlagen, Gehwegpflaster, Trinkwasserleitung und Straßenbeleuchtung. Außerdem wurden vorsorglich Schutzrohre im Gehwegbereich verlegt, um spätere Aufbrüche im Zuge eines Breitbandausbaus so weit wie möglich zu vermeiden. Die e-regio führte parallel Arbeiten am Stromnetz durch und verstärkte die Mittelspannung.

„Wir wissen, dass die vergangenen zwei Jahre für viele Menschen vor Ort mit Einschränkungen verbunden waren“, sagte Bürgermeister Norbert Crump „Umso mehr danken wir den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld und ihr Verständnis. Gleichzeitig sind froh darüber, dass wir den Ausbau ohne Kostenbeteiligung der Anlieger durchführen konnten. Neben der Erneuerung der Fahrbahn, konnten durch Kombination aus Straßenbau, Entwässerung, Leitungsarbeiten, Beleuchtung und Vorsorge für den Breitbandausbau wichtige Aufgaben gebündelt werden. So sind wir heute zukunftsfähig aufgestellt.“

Durchgeführte Maßnahmen

Im Zuge der Baumaßnahme wurden die Fahrbahnen innerorts und außerorts erneuert, Entwässerungsanlagen überarbeitet sowie Leerrohre unter der K 79 verlegt, um künftige Eingriffe in die Fahrbahn zu vermeiden. Eine Besonderheit sind Querriegel in den Gräben der freien Strecke: Sie halten Oberflächenwasser zurück und sorgen dafür, dass es langsamer abfließen kann.

„Durch die Kombination aus Straßenbau, Entwässerung, Leitungsarbeiten, Beleuchtung und Vorsorge für den Breitbandausbau konnten mehrere wichtige Aufgaben gebündelt werden. Das ist effizient, reduziert spätere Eingriffe und bringt am Ende einen spürbaren Mehrwert für die Menschen vor Ort“, sagt Achim Blindert.

Kosten und Finanzierung

Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei rund 2,35 Millionen Euro. Für Straße, Nebenanlagen und Straßenbeleuchtung belaufen sich die förderfähigen Gesamtausgaben auf rund 1,58 Millionen Euro; hiervon werden 75 Prozent aus Landesmitteln gefördert. Der Eigenanteil des Kreises Euskirchen und der Gemeinde beträgt somit rund 395.000 Euro. Die Gemeinde Nettersheim trägt darüber hinaus für ihren Anteil, unter anderem Hauptwasserleitung, Grundstücksanschlüsse und vorsorglich verlegte Leerrohre für einen späteren Breitbandausbau, zusätzlich rund 650.000 Euro. Die e-regio investierte rund 120.000 Euro in die Verstärkung des Stromnetzes.

Bürgermeister Norbert Crump dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit: „Eine solche Baumaßnahme ist immer das Ergebnis eines guten Zusammenspiels vieler Partner. Mein Dank gilt der e-regio, der Firma Scheiff ganz besonders aber den Verantwortlichen beim Kreis Euskirchen und meinen Kollegen im Rathaus in Zingsheim."








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